Bodensysteme

Die Abteilung Bodensysteme entwickelt und betreibt die technische Infrastruktur, die es ASTRA ermöglicht, Raketen sicher zu testen, zu betanken und zu starten. Während sich andere Abteilungen auf Systeme konzentrieren, die an Bord der Rakete fliegen, ist die Abteilung Bodensysteme für die Ausrüstung und Systeme am Boden verantwortlich.

Start- und Betankungssysteme
Vor dem Start muss die Rakete ferngesteuert und aus sicherer Entfernung mit Oxidationsmittel befüllt werden. Die Abteilung Bodensysteme entwickelt die Betankungsstation inklusive ihrer Fluidsysteme, Ventile, Sensoren, Elektronik und der zugehörigen Infrastruktur.

Bodenstation und Steuerungssysteme
Während der Startvorbereitung werden Daten des Betankungssystems und der Startinfrastruktur an die Missionskontrolle übermittelt. Dort überwachen die Bediener das System und steuern Ventile und andere Geräte ferngesteuert mithilfe von Hard- und Software, die vom Team entwickelt wurden. Die Abteilung Bodensysteme deckt alle Vorgänge bis einschließlich der Zündung ab, wobei die Telemetrie während des Fluges von der Avionik übernommen wird.

Tests und technische Infrastruktur
Die Abteilung unterstützt auch Antriebstest der Triebwerke, bei denen viele der gleichen Fluid-, Sensor- und Steuerungssysteme benötigt werden. Neben Tests und Starts entwickelt Ground Systems größere Infrastrukturen, wie beispielsweise die rund sechs Meter lange Faserwickelmaschine von ASTRA zur Eigenfertigung langer Verbundstrukturen.

Wie sieht die Arbeit aus?
Die Arbeit bei Ground Systems ist stark interdisziplinär und umfasst unter anderem mechanische Konstruktion, Fluidsysteme, Elektronik, Sensoren, Automatisierung, Software, Fertigung, Tests und Startvorgänge. Das Team arbeitet daher eng mit den Bereichen Antrieb, Avionik, Struktur und anderen technischen Abteilungen zusammen.

per audaciam ad astra

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